Juli 11, 2017 : News




SHL-Voting: Das sind die Top 7 der NLA-Saison 2016/17

Das mehrtägige Fan-Voting der Swiss Handball League war auf der Suche nach den Top 7 der NLA, also den besten Spielern je Position der letzten Saison. Nun hat die Handball-Community entschieden: Mehr als 2’000 Teilnehmer gaben ihren Favoriten und Lieblingsspielern eine Stimme. Wir werfen einen Blick auf die Gewinner, darunter vier Spieler von Meister Schaffhausen, zwei Akteure von Clubs aus der Abstiegsrunde und ein Vertreter von Cupsieger Thun.

Tor: Simon Kindle (Kadetten Schaffhausen/TSV Fortitudo Gossau) – Von ganz unten nach ganz oben passt sinnbildlich für den Meistergoalie der Kadetten. In der Hauptrunde noch zwischen den Pfosten des damaligen Schlusslichts Gossau, wechselte der 20-jährige auf die Finalrunde zu Leader Schaffhausen. Kindle setzte sich bei den Kadetten durch, sammelte erste Champions League-Erfahrung, wurde Nati-Goalie und war einer der Garanten für den zehnten Meistertitel.

Flügel Links: Severin Kaiser (TSV St. Otmar St. Gallen) – Der torgefährlichste linke Flügel der Liga kommt aus St. Gallen. 98 Tore steuerte der 22-jährige in einer schwierigen Saison für seinen Club TSV St. Otmar bei. Aus Basel gekommen, musste Kaiser auch mit seiner neuen Mannschaft in die Abstiegsrunde. Dort avancierte er allerdings zum Torjäger (54 Tore in zwölf Spielen). Am letzten Spieltag schaffte er mit zehn Treffern seinen Saisonbestwert.

Rückraum Links: Lenny Rubin (Wacker Thun) – Durchzogen war der Saisonstart für den besten Nachwuchsspieler der Saison 2015/16. Verletzungsprobleme sorgten dafür, dass Lenny Rubin in der Hauptrunde nur sechs Spiele absolvieren konnte. Besser lief es der Schweizer Nachwuchshoffnung aber im neuen Jahr. Passend zum Cup FINAL4 meldete er sich zurück, warf sein Team zum Sieg und war in den Playoffs mit unglaublichen 30 Toren in drei Spielen bester Wacker-Akteur.

Rückraum Mitte: Gabor Csaszar (Kadetten Schaffhausen) – Mobiliar Topscorer, MVP, Meister, WM-Teilnehmer, der ungarische Regisseur ist ohne Zweifel eine der prägendsten Personen der Liga und unangefochtener Leader im Team der Kadetten. Folgerichtig wurde Csaszar mit 39 Prozent (höchster Wert aller Spieler) klar und deutlich in die Top 7 der Saison gewählt. Die Fans der Kadetten und des Schweizer Handballs dürfen sich freuen: Der Ausnahmehandballer verlängerte seinen Vertrag in Schaffhausen unlängst bis 2021.

Rückraum Rechts: Dimitrij Küttel (Kadetten Schaffhausen) – Auf den Punkt topfit. Der wurfgewaltige Schweizer wurde zum Saisonhöhepunkt immer besser und lieferte in der entscheidenden Meisterschaftsphase genau das, was von ihm verlangt wird: Torgefahr. Massgeblich demnach auch sein Anteil in der Finalserie, in der er 15 Tore beisteuerte. Anders als seine Kollegen auf Rückraum rechts blieb der 23-jährige von Verletzungen verschont und war eine der Stützen der Meistermannschaft.

Flügel Rechts: Yannick Harder (TSV Fortitudo Gossau) – Fortitudo beeindruckt im Allgemeinen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Der 21-jährige Harder stach aus dem Kollektiv allerdings deutlich heraus. Der ehemalige Fortitudo-Junior war nicht nur Gossau’s 7-Meter-Schütze Nummer 1, mit insgesamt 100 Treffern war er zudem dritterfolgreichster Torschütze seiner Mannschaft. Auch dank seinem Einsatz und seiner Tore schaffte Fortitudo erneut den Klassenerhalt.

Kreis: Lucas Meister (Kadetten Schaffhausen) – Der Sprung vom hoffnungsvollen Nachwuchstalent zu einer festen Grösse bei den Etablierten ist Lucas Meister in der letzten Saison definitiv gelungen. Der 21-jährige überzeugte nicht nur in der heimischen Liga, besonders seine ansprechenden Auftritte auf internationalem Parkett beeindruckten. In der Champions League bewies er gegen die Crème de la Crème seinen Torriecher (32 Tore), im teaminternen Dreikampf ist er auf dem Sprung die Nummer 1 zu werden.

Quelle: www.handball.ch

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