Februar 11, 2017 : News




Eine gute Halbzeit leider zu wenig gegen den THW

Es hat nicht sollen sein. Die Kadetten zeigen eine starke Leistung, verlieren letztenendes leider doch gegen den THW Kiel mit 25:30 (13:13). Die BBC Arena war beim Spiel gegen den deutschen Rekordmeister bis auf den letzten Platz ausverkauft, und es herrschte eine super Stimmung.

Noch bevor die Partie überhaupt begonnen hatte, mussten die Kadetten einen herben Schlag hinnehmen. Manuel Liniger verletzte sich beim einwärmen und konnte im folgenden nicht mittun. Weitere Details folgen.

Auch im zweiten Spiel als Kadetten-Coach hatte Peter Kukucka seine Mannschaft super eingestellt. Gegen den Traditionsverein, spielten die Schaffhauser von Beginn weg mit und lagen teilweise gar in Führung. Im Angriff zog Gabor Csaszar die Fäden und führte seine Mannschaft immer wieder zu Treffern. Auch die Defensive verhielt, Captain und Abwehrchef David Graubner hatte seine Mannen in der richtigen Position, gegen die wuchtigen Kieler. Nicht ganz unwichtig war auch Nikola Marinovic. Der 40-jährige zeigte eine hervorragende Leistung. Er hatte einen grossen Anteil daran, dass zur Halbzeit ein 13:13 auf der Anzeigetafel stand. Mit diesem Resultat, durften die Hausherren mehr als zufrieden sein. Nun hiess es, das Tempo hochzuhalten und den Kielern weiter die Stirn bieten. Das im wahrsten Sinne des Wortes, denn den Orangen gelangen einige einfache Tore, indem sie Gäste mit einem schnellen Anspiel überraschten und überrannten.

Auch zu Beginn von Durchgang zwei sah es gut aus. Auch nach der Pause hat der THW, gegen die aufsässigen Kadetten das Rezept (noch) nicht gefunden. Langsam aber sicher begann die Mannschaft von Alfred Gislason allerdings seine Klasse auszuspielen. Nun mit Weltstar Domagoj Duvniak im Angriff agierend (1. HZ nur Defense), stellten sie die Schaffhauser vor Probleme. Ein Faktor begannen nun auch die Zeitstrafen zu werden. Immer wieder wanderte ein Oranger auf die Strafbank. Solche Chancen liessen sich die Gäste nicht nehmen. Ebenfalls ein Problem für die Gastgeber, stellte Andreas Wolff dar. Der deutsche Nationaltorhüter zeigte viele und spektakuläre Paraden und wurde zu Recht Best Player seiner Mannschaft. Nach einer zwischenzeitichen sieben-Tore-Führung vom THW, endete die Partie mit einem Treffer von Andrija Pendic bei 25:30. Die Leistung der Kadetten kann sich sehen lassen, auch wenn es leider keine Punkte gab.

Best Player auf Schaffhauser Seite wurde Dimitri Küttel. Im gelangen fünf Treffer und darunter auch einige sehenswerte.

Trotz dieser Niederlage, können die Kadetten die nächste Runde in der Champions League immer noch erreichen. Die nächste Chance bietet sich nächsten Donnerstag zu Hause, gegen den FC Barcelona.

Kadetten Schaffhausen – THW Kiel 25:30 (13:13)
Tore: Csaszar (5), Maros (5), Küttel (5), Meister (4), Pendic (3), Delhees (2), Brännberger (1) für Schaffhausen – Ekberg (7), Duvnjak (5), Vujin (5), Nilsson (4), Bilyk (3), Santos (2), Toft Hansen (1), Landgraf (1), Wiencek (1), Zeitz (1) für Kiel
Zuschauer: 3500

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Quelle: Kadetten Medienstelle

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