Mai 17, 2017 : News




Kadetten erkämpfen sich den zweiten Sieg

Es war keine Galavorstellung wie am Sonntag. Die Kadetten hatten heute gegen ein aufsässiges Pfadi mehr Mühe. Dementsprechend knapper fiel auch das Endresultat aus. Mit einem 26:30 konnten es den Kadetten dennoch den so wichtigen zweiten Sieg in dieser Serie einzufahren. Vor knapp 2’200 Zuschauern in der Zielbauarena gelang den Kadetten ein grosser Schritt in Richtung Meistertitel.

Dass Pfadi die Schmach vom Sonntag nicht auf sich sitzen lassen würde war klar. Vor eigenem Publikum hatten die Winterthurer einiges gutzumachen. Die Folge der Härte, die beide Mannschaften ins Spiel zu bringen versuchten, waren leider nicht immer gute Abwehraktionen, sondern des Öfteren Zeitstrafen. Nach nicht einmal einer gespielten Minute schickten die Schiedsrichter, Captain David Graubner bereits zum ersten Mal auf die Strafbank.

Beide Equipen hatten Mühe die Offensive in Schwung zu bringen. Diese Phase nutzte dafür Simon Kindle um so richtig heiss zu laufen. Mal um Mal brachte der Kadetten-Keeper, der wieder eine ausgezeichnete Partie spielte, Pfadi zum Verzweifeln. Vor allem in der ersten Halbzeit folgte eine spektakuläre Parade auf die andere.

Noch nicht sehr alt war die Partie, als man sehen konnte, dass man heute gegen ein anderes Pfadi antritt. An beiden Enden des Feldes hatten die Kadetten mehr Mühe als am Sonntag. Nach 18 Minuten waren die Teams auf Augenhöhe (9:9). In den folgenden Minuten erzielten die Kadetten gleich fünf Treffer in Serie, bevor Winthi wieder scoren konnte. Schade nur, dass diese Führung nicht einmal bis zur Pause bestand hielt. Pfadi kam wieder ran und hielt die Spannung hoch. Pausenstand: 14:15.

Auch in der zweiten Halbzeit bekamen die Kadetten zu spüren, dass Pfadi diese Partie nicht kampflos hergeben wird. Unter der Führung von Gabor Csaszar, Dreh- und Angelpunkt im Schaffhauser Angriff, waren es wieder die Gäste die vorlegten. Nicht nur war Csaszar heute selbst extrem treffsicher (9 Tore), er setzte auch seine Kreisläufer immer wieder super in Szene. Gegen Johan Koch (4) und Lucas Meister (6) schienen die Gastgeber heute kein Mittel zu finden. Und doch konnten sich die Gäste nie wirklich absetzten. In der 47. Minute gelang Kevin Jud der erneute Ausgleich (24:24). Die Mannen von Peter Kukucka liessen sich nicht aus der Ruhe bringen und nutzen aus, dass in der Schlussphase bei Pfadi etwas die Konzentration abhandengekommen zu sein schien. Die Kadetten nutzen die Fehler der Winterthurer aus um diesen wichtigen zweiten Sieg ins Trockene zu bringen.

Die Munotstädter führen nun in dieser Serie mit 2:0 und haben bereits diesen Samstag einen «Matchball». Vor eigener Kulisse soll der dritte Sieg eingefahren und der Meistertitel klargemacht werden.

Pfadi Winterthur – Kadetten Schaffhausen 26:30 (14:15)
Kadetten: Kindle (15 Paraden), Marinovic; Meister (6), Delhees, Liniger, Küttel (3), Richwien (1), Graubner, Pendic (1), Brännberger, Csaszar (9/1), Markovic, Maros (5), Koch (4), Muggli (1), Tominec; 6 Zeitstrafen gegen Pfadi, 8 gegen Kadetten; 52. Min. Platzverweis Koch (3×2)

Quelle: Kadetten Medienstelle

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